Gefahrgutgruppe der Feuerwehr Nienburg

Immer öfter hört man von Gefahrgutunfällen in den Medien. Gefahrgut ist Fracht, die aufgrund ihrer Gefährlichkeit besondere Anforderungen an den Transport / die Beförderung stellt. Hierzu gehören u.a. radioaktive, explosive, brennbare, giftige und ätzende Chemikalien. Solche Fracht muss im Unglücksfall aufgrund ihrer Gefährlichkeit besonders behandelt werden. Für die Feuerwehr sind das besondere Herausforderungen. Nur durch intensive Ausbildung der Feuerwehr kann man sich solcher Einsätze stellen.

Die Kreisfeuerwehr Nienburg hat eine Bereitschaft "Umwelt" ins Leben gerufen, die sich in vier Zügen gliedert. Die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Nienburg sind in zwei Zügen integriert. Zum einen wird eine Gruppe mit dem LF 20/16 im 2. Zug,  zum anderen der MTW, das TroLF/SW und das WLF mit dem AB-Atemschutz/Strahlenschutz in der Geräteeinheit eingesetzt.

Die Geräteeinheit bildet mit dem ABC-Zug und weiteren Fahrzeugen der Landkreises den 4. Zug. Der 4. Zug wird kreisweit sofort mit eingesetzt, sowie einer der anderen 3 Züge einen Einsatz bekommt. 

  Der 2. Zug  gliedert sich aus aus Feuerwehren des Stadtgebietes Nienburg und der Samtgemeinde Steimbke. Als Zug "Mitte" sind diese Kräfte im ersten Abmarsch für die Gemeinden Steimkbe, Liebenau, Steyerberg und die Stadt Nienburg zuständig. Sie unterstützen die Einheiten der Gemeinden vor Ort. Die Einsatzleitung liegt natürlich beim zuständigen Ortsbrandmeister. Bei größeren Einsätzen wird auf die anderen Züge 1 (Nord) und 3 (Süd) zurückgegriffen. Der 2. Zug (Mitte) trifft sich einmal im Monat zu einem speziellen Ausbildungsdienst. Dabei wird auch darauf geachtet, dass auch die Zusammenarbeit mit den anderen Zügen geübt wird.
Dienstplan 2. Zug.
Geführt wird der 2. Zug -Mitte- vom Zugführer, OBM Wolfram Müller

Fotos: Die Gefahrgutgruppe in Aktion im Einsatz- bzw. Ausbildungsdienst